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Soziales Lernen

Unseren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern zu helfen, soziale Kompetenzen zu erwerben, ist uns ein besonderes Anliegen. Die Schulinspektion bescheinigte uns Anfang 2016 erneut, dass unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler miteinander freundlich und respektvoll umgehen. Gleiches gilt fĂŒr das Lehrer-SchĂŒler-VerhĂ€ltnis.

Zu dieser positiven AtmosphÀre tragen neben unseren Vereinbarungen zum "Zusammenleben am Ebert" zwei fest verankerte Trainingswochen bei:

  • in Klasse 5 die Projektwoche "Gemeinsam Klasse sein", in der die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sich mit den Themen Zusammenhalt und Mobbing auseinandersetzen.
  • in Klasse 7 das "Gemeinsam stark sein" – Projekt, bei dem die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Strategien lernen, Konflikte angemessen und friedlich zu lösen.
  • FĂŒr den Fall, dass doch einmal ein Streit eskaliert, ist die Streitschlichtung (Mediation) an unserer Schule fest etabliert.




Streitschlichter: Schlichten statt Richten

An Hamburger Schulen arbeiten immer mehr Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter bzw. Schüler-Mediatoren. Neben vielen anderen sinnvollen Ansätzen im Bereich der Gewaltprävention, ist die Streitschlichtung bzw. Mediation auch an unserer Schule fest etabliert, um das soziale Klima unserer Schule weiterhin zu verbessern und den konstruktiven Umgang mit Konflikten in Eigenverantwortung zu fördern.

Unsere derzeit 26 Mediatoren aus den Klassen 8 – 12 versuchen leichte bis mittelschwere Konflikte, v.a. in den Klassen der Unter- und Mittelstufe, zu schlichten. Nach einer ca. 40-stündigen Ausbildung sind sie mit den 5 Phasen der Mediation bestens vertraut und vermitteln in Konflikten als unparteiische Dritte. Ziel ist es den Streitenden zu helfen, selbst eine einvernehmliche Lösung ihrer Probleme zu finden.

Die Schlichterinnen und Schlichter stehen täglich in den großen Pausen zur Verfügung und sind leicht an ihren peppig grünen Sweat-Shirts zu erkennen.


KulturistenH0CH2 - gemeinsam Kutur erleben

Das Friedrich-Ebert-Gymnasium kooperiert mit den Vereinen KulturistenHOCH2 und Kulturleben e.V., unter der Schirmherrschaft von Katharina Fegebank, zweite BĂŒrgermeisterin von Hamburg.

Das generationenĂŒbergreifende und -verbindende Projekt der KulturistenHOCH2 möchte Seniorinnen und Senioren, die 63 Jahre und Ă€lter sind und denen nur bis zu rund 1000 Euro monatlich zur VerfĂŒgung steht, die kostenfreie Teilhabe an Kultur ermöglichen. Unser SchĂŒler holen die Ă€lteren Menschen von zu Hause ab und begleiten Sie zu dem Event. SelbstverstĂ€ndlich sind der Eintritt, die HVV-Karte und ein PausengetrĂ€nk nicht nur fĂŒr die Senioren, sondern auch fĂŒr uns gratis. Dies wird durch zahlreiche UnterstĂŒtzer und durch Freikarten der Theater, KonzerthĂ€user etc. ermöglicht.


Unsere Indien-AG

Seit dem Jahr 2010 unterstĂŒtzen wir eine Patenklasse von 30 Kindern in Chittapur, Bundestaat Karnataka in Zentralindien. Die Kinder dieser Klasse stammen aus besonders armen VerhĂ€ltnissen und waren darauf angewiesen zu arbeiten um Geld zu verdienen, statt regelmĂ€ĂŸig die Schule zu besuchen. Mit einer jĂ€hrlichen Spende von mindestens 7200,- Euro ermöglichen wir es diesen Kindern zur Schule zu gehen. Sie bekommen tĂ€glich Förderunterricht, um VersĂ€umtes aufzuholen, werden mit Schulmaterialien ausgestattet, medizinisch versorgt, ernĂ€hrt, gekleidet und auch ihre Familien werden finanziell unterstĂŒtzt, sodass sie ihre Kinder nicht erneut zur Arbeit schicken mĂŒssen.

Die Indien-AG unter Leitung von Birgit Glöyer erwirtschaftet die benötigten Gelder durch SponsorenlĂ€ufe, Sommerfeste, Spenden (z.B. private Feiern, Asien-BrĂŒcke), Kuchenverkauf u.Ă€.. Unsere Indien-AG zĂ€hlt zurzeit ca. 40 Mitglieder aus allen Klassenstufen und trifft sich regelmĂ€ĂŸig mittwochs.

In Chittapur wurde nahezu zeitgleich zu unserer Schulpatenschaft ein kleines NĂ€hprojekt (fairliebt-in-Jyothi) von Jeanine Glöyer (Tochter o.g. Kollegin) gegrĂŒndet. Auch dieses Projekt wurde und wird von der Indien-AG unserer Schule unterstĂŒtzt. In dem NĂ€hprojekt arbeiten in erster Linie Witwen, unverheiratete Frauen oder Frauen, deren MĂ€nner arbeitslos sind. Auf diversen Schulveranstaltungen verkaufen die SchĂŒler fairtrade deren Produkte (Schals, Taschen, KissenbezĂŒge, FedermĂ€ppchen ….). Der Erlös geht selbstverstĂ€ndlich zu 100% nach Chittapur. Mittlerweile ist aus dem kleinen NĂ€hprojekt ein richtiges Modelabel mit Sitz in Berlin geworden. Schauen Sie sich doch hier einmal auf die Homepage von jyoti-fairworks - es lohnt sich wirklich!

Birgit Glöyer, Leiterin der Indien-AG








SchulsanitÀtsdienst

Die TĂ€tigkeit im SchulsanitĂ€tsdienst geht weit ĂŒber die Anwendung der Ersten Hilfe hinaus. Unsere Schulsanis ĂŒbernehmen Verantwortung fĂŒr die Schulgemeinschaft.

Zu den Aufgaben des SchulsanitÀtsdienstes gehören unter anderem:

  • Notfallsituationen erkennen und einschĂ€tzen
  • Die Versorgung und Betreuung verletzter und erkrankter SchĂŒler bis zur Übergabe an den Rettungsdienst oder die Eltern
  • Die medizinische UnterstĂŒtzung bei Schul- und Sportfesten sowie anderen schulischen AktivitĂ€ten
Einmal in der Woche fĂŒhrt ein externer TrĂ€ger die wichtige Fort- und Ausbildung der SchulsanitĂ€ter in der Zeit von 16:30 Uhr - 18:00 Uhr durch. Die Treffen finden abwechselnd am Ebert-Gymnasium und am Helmut-Schmidt-Gymnasium statt.

Neue SchulsanitÀter ab Jg. 7 gesucht!

Hast du Lust bei unserer AG mitzumachen und dich als SchulsanitĂ€ter zu engagieren? Jeden Freitag in der ersten großen Pause kannst du dich bei uns im Lichthof EG LF neben dem SanitĂ€tsraum informieren oder du schreibst Frau Stemmer als Ansprechpartnerin unter Janina.Stemmer (@) ebert.hamburg.de eine Email.